SV Manching e.V. 1. Mannschaft,Fußball Zu viele Patzer: Landesligist Manching kassiert gegen Rain unglückliche Gegentore und verpasst den Anschluss

Zu viele Patzer: Landesligist Manching kassiert gegen Rain unglückliche Gegentore und verpasst den Anschluss

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Obwohl die beiden Top-Teams VfB Durach (1:2 beim TSV Gersthofen) und TSV Dachau (1:2 gegen den 1. FC Sonthofen) verloren, konnte der SV Manching in der Landesliga Südwest den Rückstand auf die Spitze nicht verkürzen. Das Team von Trainer Cüneyt Köz unterlag am 15. Spieltag im Verfolgerduell gegen den TSV Rain/Lech mit 1:3 (0:1), wobei sich die frühe Gelb-Rote Karte gegen Dominik Juric (33.) als Knackpunkt erwies.

Der 21-jährige Abwehrspieler der Manchinger musste aufgrund eines wiederholten Foulspiels nach etwas mehr als einer halben Stunde vom Platz. „Nachdem die erste Gelbe Karte schon keine war, hätte ich vom Schiedsrichter in dieser Situation viel mehr Fingerspitzengefühl erwartet“, schimpfte Köz im Anschluss.

Dabei waren die Manchinger vor 120 Zuschauern bei leichtem Regen gut in die Partie gekommen. Auch nach dem Platzverweis hielt der SVM dagegen, stellte sich auf die veränderte Situation ein und ließ bis kurz vor der Pause wenig zu. Doch dann nutzte Rain einen Standard zur Führung: Nach einem Freistoß von der linken Seite traf Fabian Ott (45.+1) aus sieben Metern zum 1:0 für die Gäste. „Wir wussten, dass Rain die Standards auf den zweiten Pfosten schlägt, aber in dem Moment waren wir nicht wachsam genug“, ärgerte sich Köz.

Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Gastgeber Moral und drängten mit zehn Mann auf den Ausgleich. Zunächst scheiterte Maximilian Eberwein noch mit einer Großchance an Rains Schlussmann Niklas Gordy. In der 57. Minute war es dann aber soweit: Sebastian Graßl bereitete vor und Marcel Posselt köpfte zum 1:1 ein.

2:2 oder 1:3? „Das war uns egal“

Nun schien Manching wieder im Spiel zu sein. Doch die Freude währte nur kurz. Denn drei Minuten später prallte der Ball nach einer eigentlich geklärten Situation von Vincent Amann zum Rainer Jost Rittner. Der lief alleine auf SVM-Keeper Valentin Puhar zu und knallte die Kugel zum 2:1 für die Gäste in die Maschen. „Das zweite Gegentor war mehr als unglücklich“, war Köz auch nach dieser Szene nicht besonders glücklich.

Manching musste nun wieder mehr riskieren und suchte den Weg nach vorne. Dadurch öffneten sich allerdings auch Räume für die Gäste. „Entweder wir machen das 2:2 oder wir kassieren das 1:3. Das war uns klar“, erklärte der SVM-Coach die Marschroute für die Schlussphase.

In der 77. Minute fiel dann die Entscheidung – zugunsten der Rainer: Ben Zinsmeister drückte den Ball aus zwei Metern zum 3:1-Endstand über die Linie und alle Hoffnungen der Manchinger waren dahin.

Trotz der Niederlage war Köz nach dem Auftritt seiner Mannschaft aber nicht komplett verärgert und hob die Reaktion auf den Platzverweis hervor. „Insgesamt war es ein unglücklicher Tag, aber mit unserem Auftritt bin ich zufrieden. Wir haben trotz Unterzahl Ruhe bewahrt und Fußball gespielt“, erklärte er.

Quelle: Norbert Dengler, Donaukurier

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