SV Manching e.V. 1. Mannschaft,Fußball Viererpack zum Auftakt

Viererpack zum Auftakt

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Landesliga: SV Manching dreht das Spiel beim TSV Weißenburg – Graßl trifft doppelt

Im sechsten Anlauf auf Landesebene hat es für den SV Manching erstmals zu einem Auftaktsieg gereicht. Die Mannschaft von Trainer Cüneyt Köz gewann am Dienstagabend beim TSV 1860 Weißenburg nach einer deutlichen Leistungssteigerung verdient mit 4:1 (1:1). Damit endete zugleich die Serie von zuletzt vier sieglosen Auftaktspielen in Serie – zwei in der Bezirks- und zwei in der Landesliga. Letztmals war der SVM im Juli 2021 mit einem 3:1-Sieg über den TSV Eching erfolgreich in die Saison gestartet.

Vor 220 Zuschauern musste die Köz-Elf im mittelfränkischen Weißenburg allerdings einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Dominik Juric verschätzte sich bei einem langen Ball auf Höhe der Sechzehnerlinie, so dass Tarik Nassam (3.) plötzlich freie Bahn hatte und SVM-Torwart Sebastian Steger aus kurzer Distanz überwand. Der 21-jährige Manchinger Schlussmann hatte im Vergleich zum jüngsten Pokalspiel beim SV Heimstetten den Vorzug vor Neuzugang Valentin Puhar erhalten – und dürfte auch in den nächsten Partien im Tor stehen. Hundertprozentig will sich Köz aber nicht festlegen. „Es zählt immer das Leistungsprinzip. Aber wenn sich keiner was zu Schulden kommen lässt, dann wird er wieder auf dem Platz stehen“, sagte Köz, der mit dem Auftritt seiner Schützlinge in der Anfangsphase alles andere als zufrieden war. Nach nicht einmal einer Viertelstunde Spielzeit schickte der SVM-Trainer deshalb seine Ersatzbank zum Aufwärmen.

Die drohenden Wechsel zeigten offenbar Wirkung, denn fortan kam der SVM immer besser in die Partie, nahm die Zweikämpfe mehr und mehr an und erspielte sich zumindest ansatzweise ein paar gefährliche Offensivaktionen. Für den 1:1-Ausgleich bedurfte es dann aber trotzdem einer Standardsituation: Tim Lotter brachte den durchgebrochenen Daniel Schweiger regelwidrig zu Fall, so dass dem umsichtig leitenden Unparteiischen Jonas Krzyzanowski (Neuburg) keine andere Wahl blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Manchings Kapitän Sebastian Graßl (25.) übernahm die Verantwortung und traf zum 1:1-Ausgleich – auch wenn TSV-Keeper Maximilian Laub die richtige Ecke ahndete und an die Kugel kam, sich diese aber irgendwie selber noch ins Netz legte.

Graßl stellt mit dem 2:1 die Weichen

Im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte passierte auf beiden Seiten zunächst nicht mehr viel. Erst kurz vor der Halbzeit hatte Kevin Csatari (45.) die Führung auf dem Fuß, sein sehenswerter Linksschuss flog jedoch knapp am Pfosten vorbei.

In der 50. Minute brachte Graßl mit dem 2:1 seine Farben dann auf die Siegerstraße, als er nach einer überlegten Hereingabe von Rainer Meisinger vor Ermal Sahitaj an den Ball kam, sich um die eigene Achse drehte und mit links gekonnt ins linke Eck schlenzte.

Danach musste TSV-Keeper Laub (53.) verletzungsbedingt vom Feld. Sein Ersatzmann Jan Brandt hatte wenig später das Nachsehen: Eine gefühlvolle Freistoßflanke von Meisinger köpfte der aufgerückte Maximilian Eberwein (59.) zur Vorentscheidung ein – 3:1 für den SVM.

Die Gäste dominierte nun die Partie. Den Schlusspunkt setzte Berkan Aydin (84.) auf Zuspiel von Dominik Juric, Meisinger scheiterte in der Nachspielzeit noch am Pfosten.

„Die erste Halbzeit war sehr weit von dem entfernt was wir in der Vorbereitung gespielt haben. Das waren nicht wir. Im zweiten Durchgang wurde es besser. Wir sind zufrieden, aber trotzdem noch weit von unserem wahren Gesicht entfernt“, meinte Köz. Schon am Freitag (19 Uhr) geht es für den SVM weiter, dann folgt das Heimspiel gegen FC Memmingen II.

Quelle: Norbert Dengler, Donaukurier

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